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Mythen über den Schlaf

 

 

Im Laufe der Jahre haben sich zahllose Mythen über den Schlaf gebildet. Wir haben hier für Sie eine Zusammenfassung:

 

1. Mythos: Es müssen 8 Stunden Schlaf sein

Wie viele Stunden Schlaf Sie brauchen, hängt davon ab, welcher Schlaftyp Sie sind - wie Studien über gesunden Schlaf belegen. Kurzschläfer kommen mit etwa 5 Stunden pro Nacht aus, wobei Langschläfer bis zu 9 Stunden Schlaf brauchen, um sich erholt zu fühlen. Beide Schlaftypen leben trotz der großen Unterschiede gesund. Es kommt eher darauf an, auf Ihren Körper zu hören und so viel zu schlafen, wie es Ihnen gut tut.

 

2. Mythos: Vollmond beeinflusst das Schlafverhalten

Schlafforscher haben das anhaltende Phänomen des störenden Vollmonds während des Schlafs erforscht und können es wissenschaftlich nicht belegen, dass der Vollmond einen negativen Einfluss auf den guten Schlaf hat. Achten Sie aber darauf, dass das helle Licht des Vollmonds nicht direkt auf Ihr Bett scheint. Das könnte natürlich sehr wohl Ihre Schlafqualität beeinflussen.

 

3. Mythos: Ein Gläschen vorm Schlafengehen lässt besser schlafen

Ein Gläschen Wein oder Bier soll schlaffördernde Wirkung haben. Richtig daran ist nur, dass Alkohol das Einschlafen fördern kann, jedoch den gesunden Schlaf stört. Alkohol belastet den Organismus und fördert dadurch Durchschlafstörungen.

 

4. Mythos: Beim Fernsehen lässt es sich gut schlafen

Das „Fernschlafen“ ist in vielen Schlafzimmern oder Wohnzimmern gern genutzt – man lässt sich berieseln und gleitet langsam in den Schlaf. Doch wir nehmen im Schlaf äußere Sinnesreize wahr und reagieren darauf. Das Licht und die wechselnde Lautstärke des Fernsehens haben störende Wirkung auf den gesunden Schlaf.

 

5. Mythos: Früh schlafen gehen heißt besser schlafen

Der beste Schlaf ist vor Mitternacht – so denkt zumindest die Mehrheit. So stimmt das aber nicht ganz. Die erholsamsten Stunden des Schlafs sind die ersten 4 Stunden, da man in dieser Zeit die häufigsten Tiefschlafphasen erreicht. Diese Phasen des Schlafes sind also für die Erholung besonders wertvoll.

 

6. Mythos: Je älter wir werden desto weniger schlafen wir

Diesen Irrtum konnte die Schlafforschung bereits vor längerer Zeit widerlegen. Bei Menschen nach dem 70. Lebensjahr nimmt zwar die Schlafqualität ab und damit auch oft die Schlafdauer. Doch werden diese Defizite mit Nickerchen oder einem Mittagsschlag wieder wett gemacht. Die Schlafzeit ist vielmehr davon abhängig, welcher Schlaftyp (Langschläfer oder Kurzschläfer) man ist.

 

7. Mythos: Nur wer durchschläft, schläft wirklich gut

Im Durchschnitt wachen wir 30 Mal pro Nacht auf, dabei können Wachzeiten bis zu 3 Minuten dauern. Nur oft wissen wir am nächsten Morgen nichts mehr davon und haben trotzdem das Gefühl gut geschlafen zu haben.

 

8. Mythos: Sport am Abend macht müde

Körperliche und auch geistige Leistungen kurbeln den Kreislauf an. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man besser schlafen kann, wenn man sich abends körperlich auspowert. Körper und Seele brauchen am Abend etwa zwei Stunden Ruhe, damit sie abschalten können um dann einen erholsamen Schlaf zu finden.

 

9. Mythos: Körper und Geist ruhen im Schlaf

Um alle Aufräumarbeiten in unserem Körper zu bewältigen, ist unser Organismus nachts auf Dauerbetrieb. Wir verbrauchen pro Nacht etwas ein Drittel unseres Energiebedarfs. Unser Gehirn ist phasenweise sogar aktiver als am Tag und verarbeitet die Eindrücke und Erlebnisse des Tages.

 

10. Mythos: In einem kalten Zimmer schlafen ist gesund

In einem kalten Zimmer beugt der Körper durch Erwärmen das Auskühlen vor, die Muskeln können sich nicht entspannen. Dies ist für einen gesunden Schlaf aber unbedingt notwendig. Das Schlafzimmer solle eine Raumtemperatur zwischen 16 Grad Celsius und 18 Grad Celsius haben. Am besten lüftet man das Schlafzimmer vor dem Schlafen gut durch, die Frischluftzufuhr beeinträchtigt den Schläfer noch dazu sehr positiv.

 

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